Hai-Planet
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Haischutz

Ziele

Sharkproject setzt sich vor allem für die „Entkriminalisierung“, die Erforschung und den direkten Schutz der Haie ein.

Struktur und Finanzen

Sharkproject wird durch direkte Spenden, durch Fördermitglieder aus der Wirtschaft und etwa 700 Paten unterstützt. Die Zahl der stimmberechtigten Vereinsmitglieder wurde aber auf 12 beschränkt, um Flexibilität und schnelle Entscheidungen zu gewährleisten. Alle Sharkproject-Mitglieder unterstützen die Organisation ehrenamtlich, auch die gesamten Fixkosten, wie Telefon, Miete etc. werden von den Mitgliedern privat getragen. Präsident der Organisation ist Gerhard Wegner.

Aktionen

Shark Awards

Regelmäßig während der Msse „Boot“ wird der SHARK GUARDIAN OF THE YEAR und der SHARK ENEMY OF THE YEAR verliehen. Hierzu sind die Member, Projektpaten und Fördermitglieder der Internationalen Haischutzorganisation Sharkproject aufgefordert, die Kandidaten für die weltweit einzigen Hai-Awards zu wählen.

Der SHARK GUARDIAN OF THE YEAR wird an Personen, Organisationen oder Staaten verliehen, die sich effizient und konsequent für den Schutz der Haie eingesetzt haben. Der SHARK ENEMY OF THE YEAR als Gegenpart dagegen wird an Personen, Organisationen oder Staaten verliehen, die an führender Stelle der Haiausrottung stehen oder sich in sonstiger Form aktiv daran beteiligen.

Stop Finning

Die „Stop Finning“-Kampagne wurde auf der Boot (Messe) 2004 in Düsseldorf gestartet und begann mit einer Unterschriftenaktion gegen das „Finning“ (das Abtrennen der Flossen und Entsorgen des restlichen Haikörpers) auf den Malediven. Es wurden mehr als 300.000 Unterschriften gesammelt. Abgesehen davon setzt die Aktion auch auf Aufklärung der Bevölkerung über das Finning, desweiteren wird beispielsweise die Artenschutzorganisation Pretoma in Costa Rica unterstützt.

Schirmherr dieser Kampagne sind Prof. Dr. Hans Hass mit Ehefrau Lotte.

Stop Sales

Diese Anfang 2005 gestartete Kampagne setzt sich gegen den Handel mit Haiprodukten ein, speziell im deutschsprachigen Raum, aber auch weltweit. Die Kampagne basiert auf der Aufklärung von Händlern und Kunden bezüglich der Bedrohung der Haie und der Methylquecksilberbelastung von Haifleisch.

Das Sharkproject U-Boot SOV II bei einer Testfahrt im Bodensee
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Das Sharkproject U-Boot SOV II bei einer Testfahrt im Bodensee

Born to be Wild

Im Zuge dieser im September 2006 gestarteten Kampagne werden Haie, vorerst Kleingefleckte Katzenhaie (andere Arten sind geplant) in einer umgerüsteten Forellenzuchtanlage gezüchtet und anschließend, vorerst im Mittelmeer (andere Meere, z. B. die Ostsee und die Nordsee, sind geplant) ausgewildert. Die Kampagne wird durch spezielle Haipatenschaften und eigene Sponsoren finanziert.

U- Boot

Zur Erforschung des Weißen Hais baute Sharkproject mithilfe eigener Sponsoren ein 2-Mann-Nass-U-Boot, S.O.V. II (Shark observation vehicle II, II für 2 Personen). Dieses wird seit Oktober 2006 in Südafrika eingesetzt. Hierzu arbeitet Sharkproject mit dem bekannten Haiforscher Andre Hartman zusammen.

Weitere Aktionen

Über die o.g. Aktionen hinaus betreibt Sharkproject Aufklärungsarbeit im europäischen Raum durch Beteiligung an Messen, Ausstellungen und Events. Darüber hinaus werden auch Vortragsveranstaltungen wie z.B. „Angstzination“ gehalten. Ziel ist, Fragen zur Gefährlichkeit von Haien für Menschen, Gründe für Unfälle und Risikominimierung zu beantworten. Aktuelle Entwicklungen des Haischutzes und der Haigefährung werden dabei einbezogen





Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von Gerald Kallinger( ganapati2211gmx.at ), 29.03.2014 um 08:21 (UTC):
Warum sollte man eine Tierart schützen, die für den Menschen eine enorme Bedrohung darstellt?? Erst vor 1 Woche wurde ein Urlauber in Südafrika sogar am Strand von Haien totgebissen. Wir haben ja schließlich auch keine Wölfe und Raubkatzen mehr in unseren Wäldern.



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